Leid und Liebe
teilten wir
damals,
als die Zeit
nicht schnell genug
vergehen konnte
und wir uns sehnten
nach was wir einmal
werden wollten.
Heute zählen
unsere Kinder
die Tage und Jahre
und ich wünsche
ihnen das Glück,
eines Tages wie wir
einander die ersten
grauen Strähnen
aus dem Gesicht
streichen zu dürfen.

4 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
22. Oktober 2011 um 17:59
Charlott
Freundschaft – so ‘in echt’, durch Matsch und über Wolkenkuckucksheime hinweg, mit böse-sein und endlich-wieder-versöhnt … eine häufig unterschätzte Einrichtung. Und – habe ich gerade festgestellt, kann man auch in höherem Alter erstaunt, erfreut, sehr intensiv finden. Direkt nebenan. Und über die Un-Tiefe des Netzes hinweg auch.
22. Oktober 2011 um 20:31
Yvonne Mich
Wie schön! Das klingt gut!
22. Oktober 2011 um 19:09
Miss Fairytalez
Hach… Schön.
Mein Liebster hat übrigens neulich angeblich ein graues Haar bei mir entdeckt. Vermutlich stimmt mit seinen Augen etwas nicht…
22. Oktober 2011 um 20:29
Yvonne Mich
Anders kann ich mir das auch nicht erklären…