Aus dem Tief

Immer wieder
versuche ich mit aller Kraft,
die schwarzen Wolken
zurückzudrängen.

Was ich nicht sehe,
ist auch nicht so.

Manchmal
gelingt es mir nicht
und Regen und Sturm
brechen über mich herein.

Statt mich zu wehren
lasse ich es einfach geschehen.

Durchgefroren
und nass bis auf die Haut
reiße ich die Arme hoch
und schreie „JA!“.

Ja!

Das ist Leben.

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7 Gedanken zu „Aus dem Tief

  1. Ich weiß nicht, wie Du das machst. Aber mit wenigen Worten beschreibst Du wieder ein Gefühl, daß auch ich gut kenne. Und das mit nicht so versponnen Worten, wie einige anerkannte Lyriker.
    Ich verstehe Dich und Du erreichst mich. Das finde ich schön.

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