Uferlos

Mit tiefen Zügen
schwimme ich
gegen den Strom
auf dem Weg
zu was ich sein will.

Die Arme
greifen weit,
auf dass Widerstand
mich voran bringt.

Ich atme Geduld,
doch die Luft
wird knapper.

Kein Land
in Sicht.

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8 Gedanken zu „Uferlos

  1. Pingback: Tweets that mention Uferlos « mich allein -- Topsy.com

  2. „Denn still zu dulden lehrte mich ein Mißgeschick,
    des Lebens lange Dauer und ein edler Sinn.“ (Ödipus)

    In diesem Sinne: Wer sich lange genug in der Milch bewegt, wird irgendwann gewinnen, weil das stetige Schwimmen die Milch zu Butter werden lässt.

  3. Hell lacht
    der Strom
    und
    widersteht
    trinkt die
    Geduld
    bestochen
    von den Ufern
    rechts und links
    die locken
    mit Land und
    Luft zwischen
    den Brücken
    kleine Wellen
    singen
    was wollen sie
    immer nur
    quellen oder
    Meer

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