Ein ganz normaler Weltuntergang

Ich habe sie nicht
kommen sehen,
die Wolken,
die plötzlich
meine Welt
verdunkeln
und Licht
nicht mehr
erahnen lassen.

Wieder mal
war ich nicht
vorbereitet
auf die Flut,
die über mich
hereinbricht und
mit sich reisst,
was fest verankert
schien.

Sturm zerrt
an meinen Nerven
und das Verlangen
ist groß,
den Widerstand
aufzugeben,
mich fallen zu lassen
und mit dem Strom
zu treiben.

Plötzlich
wird es still –
Ruhe kehrt ein
und durch die Wolken
fällt ein Strahl
warmen Lichts.
„Gibt nicht auf!“,
scheint er mir zu sagen,
„Gib niemals auf!“

Ich gehe weiter.

Es geht weiter.

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3 Gedanken zu „Ein ganz normaler Weltuntergang

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