Schlechtwetter

Tage,
an denen man
den Hafen
nicht zu verlassen
vermag.

Die Leinen
wollen los,
aber der Anker
verkantet sich
im Grund.

Bei Ebbe
die Flut
sich wünschen
und nicht ablegen,
wenn sie kommt.

Ferne Ziele
vor Augen,
doch die Sicht
wird mit jeder Welle
schlechter.

Ehe die Nebel
sich dichten,
löse ich die Knoten
und segle hinaus
mit dem Wind.

Die Hände
am Ruder
fest wie immer,
das Herz aber weht
auf Halbmast.

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2 Gedanken zu „Schlechtwetter

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